Auch wenn es erstaunlich klingt, aber in Deutschland wird wieder mehr gelesen! Laut Statistiken interessieren sich wieder mehr Bundesbürger für das gedruckte Wort. Damit sind natürlich nicht nur Zeitungen gemeint. Bücher sind in der Skala der Beliebtheit wieder nach oben gerutscht. Böse Zungen behaupten, dass dies an der mangelnden Qualität des Fernsehens liegt, welches nichts von geistigem Nährwert bietet. Wieder mal nichts in der Flimmerkiste? Na dann ab zur Buchhandlung des Vertrauens und nach interessanter Literatur gesucht. Wem das zu anstrengend oder zu Zeitaufwändig ist der kann sich direkt online per Versand Bücher nach Hause schicken lassen. Gegen Gebühr versteht sich. Diese Art des Einkaufens wird in (fast) aller Welt mit steigendem Umsatz betrieben.
Besonders die Briten mögen es mit einer guten Tasse Tee und Gebäck im Sessel eines ihrer geliebten Books zu lesen. Dabei ist wie im Rest der Welt die Spanne an Themen sehr vielfältig. Viele berühmte Verlage sind zum Beispiel in London angesiedelt. Big Business sozusagen. Wird zum Beispiel angekündigt, dass ein neuer Teil der Geschichte eines kleinen Zauberlehrlings in die Bookstores kommt, werden diese regelrecht von Fans belagert. Selbst aus weit entlegenen Gegenden kommen die Leute, um sich ein Exemplar sichern zu können. Dafür werden sogar Zimmer in Hotels angemietet. So etwas sickert natürlich schon Tage oder Wochen vorher in den Newspapers durch. Regelrechte Hexen- und Zauberer Parties werden veranstaltet. Dies ist natürlich ein gefundenes Fressen für die News.
Bei solch einer weltweiten Hysterie bilden die Franzosen natürlich keine Ausnahme. Diese Art von Spectacles, wie die Franzosen gerne sagen, lässt auch bei ihnen in den Großstädten gerne mal die Infrastuctures zusammenbrechen, weil es einfach viel zu viele Menschen sind, die sich zu den Buchläden drängen. Solche Nachrichten verbreiten sich nicht nur durch Fernsehen und Zeitung, sondern auch sehr häufig digital über das Internet. Dank des Internets kann diese Neuigkeit dann bis in die hintersten Winkel der Erde verbreitet werden, vorausgesetzt es ist dort verfügbar. Viele der Fans dieser Reihe haben natürlich schon lange vorher die Leseprobe, welche gratis im Internet angeboten wurde, verschlungen.
Da bildet Portugal ebenso wenig eine Ausnahme. Hier sind die Anhänger des Zauberlehrlings genau so zahlreich wie in den anderen Ländern. Der Bokhandel in Schweden oder der Boghandel in Dänemark wartet auch schon sehnsüchtig auf den neu erscheinenden Band.